Externer Datenschutzbeauftragter für Unternehmen

Externer Datenschutzbeauftragter – DSGVO-Compliance bundesweit

Datenschutz mit Herz und Verstand. Ihr Rechtsanwalt und externer Datenschutzbeauftragter.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Ob es um die Einführung eines Datenschutzkonzepts, die Erstellung einer Datenschutzerklärung oder die Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOM) geht, der Weg zur DSGVO-Compliance erfordert Zeit und Expertise.

Als Rechtsanwalt und externer Datenschutzbeauftragter übernehme ich für Unternehmen in ganz Deutschland die Verantwortung, Ihre datenschutzrechtlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Mein Ziel ist es, den Datenschutz in Ihrem Unternehmen nicht nur gesetzeskonform, sondern auch effizient und praxisnah umzusetzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Feste Jahrespauschale ab 1.800 € netto, gestaffelt nach der Zahl Ihrer Beschäftigten
  • Benennung und Anzeige bei der Aufsichtsbehörde sind enthalten
  • Laufende Alltagsberatung ohne Stundenzählung
  • Zusatzleistungen zum ermäßigten Stundensatz von 250 € netto
  • Für Unternehmensgruppen gibt es ein eigenes Konzernmodell mit 50 % Nachlass für jede Tochtergesellschaft

Was bedeutet ein externer Datenschutzbeauftragter für Ihr Unternehmen?

Ein externer Datenschutzbeauftragter ist Ihr zentraler Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Datenschutz. Ich unterstütze Sie in vier Bereichen.

Einführung eines Datenschutzkonzepts

Zu Beginn prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob Ihr Unternehmen bereits über die grundlegenden datenschutzrechtlichen Dokumente und Prozesse verfügt. Dazu gehören insbesondere Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeiten und Auftragsverarbeitungsverträge. Wir entwickeln darauf basierend ein individuell auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes Datenschutzkonzept.

Prüfung und Überwachung

Als externer Datenschutzbeauftragter überwache ich fortlaufend die Einhaltung der DSGVO sowie relevanter Datenschutzvorschriften und unterstütze Sie bei der Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOM). Ziel ist es, Datenschutzmaßnahmen wirksam zu dokumentieren und anzuwenden.

Ansprechpartner für Datenschutzfragen

Ich bin der zentrale Ansprechpartner für Ihre Mitarbeitenden, Kunden und die Aufsichtsbehörde. Dies umfasst auch die Erstellung eines jährlichen Datenschutzberichts, um die Rechenschaftspflicht gemäß Art. 5 Abs. 2 DSGVO zu erfüllen.

Beratung und Zusammenarbeit

Neben der Überwachung der Einhaltung von Datenschutzvorgaben berate ich Sie bei Datenschutz-Folgenabschätzungen und anderen datenschutzrechtlichen Fragestellungen. Auch bei der Kommunikation mit der Aufsichtsbehörde unterstütze ich Sie professionell und effizient.

Ihre Vorteile mit mir als externem Datenschutzbeauftragten

  • Rechtssicherheit. Als Rechtsanwalt stelle ich sicher, dass Ihr Unternehmen den gesetzlichen Anforderungen der DSGVO und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) entspricht.
  • Effizienz. Ich arbeite flexibel und kostensparend, indem ich Beratungen und Prüfungen überwiegend online oder telefonisch durchführe.
  • Delegation. Datenschutz wird weitestgehend ausgelagert, sodass Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.
  • Transparenz. Mit festen Pauschalpreisen behalten Sie die Kontrolle über die Kosten.

Kosten und Leistungen

Die Pauschale für die Benennung als externer Datenschutzbeauftragter richtet sich nach der Zahl Ihrer Beschäftigten. Der Leistungsumfang ist in allen Stufen identisch. Mit der Größe des Unternehmens ändert sich allein der Aufwand, den die laufende Betreuung verursacht.

BeschäftigteJahrespauschalemonatlich
20 bis 2501.800 €150 €
251 bis 5002.700 €225 €
501 bis 1.0004.500 €375 €
1.001 bis 1.5006.000 €500 €
1.501 bis 2.0007.200 €600 €
Alle Preise zzgl. USt., Zahlung jährlich im Voraus. Für Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten erstelle ich gern ein individuelles Angebot.

Die Pauschale steigt bewusst nicht im gleichen Verhältnis wie die Zahl der Beschäftigten. Größere Unternehmen haben in aller Regel eigene IT-, Personal- und Rechtsabteilungen, die Fragen bündeln und vorbereiten. Das spiegelt sich im Preis wider. Für gemeinnützige Vereine gibt es ein preisreduziertes Angebot.

Mehrere Gesellschaften in einer Unternehmensgruppe

Gehört Ihr Unternehmen zu einem Konzern, benennt die Konzernmutter mich zu den regulären Konditionen. Jede Tochtergesellschaft zahlt dann nur die Hälfte der Pauschale ihrer Stufe. Alle Einzelheiten und ein eigenes Anfrageformular finden Sie auf der Seite zum Konzerndatenschutzbeauftragten.

Wer als Beschäftigter zählt

Gezählt wird nach Köpfen, nicht nach Vollzeitstellen. Maßgeblich ist die Zahl zu Beginn des Vertrages und danach jeweils zu Beginn eines neuen Vertragsjahres.

Es zählen mit

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Voll- und Teilzeit
  • geringfügig Beschäftigte
  • Auszubildende, Praktikanten und Werkstudierende
  • Geschäftsführer und Vorstände
  • Leiharbeitnehmer, die in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden
  • freie Mitarbeiter, die wie Beschäftigte dauerhaft in Ihre Abläufe eingebunden sind, etwa mit eigener E-Mail-Adresse oder eigenem Systemzugang

Es zählen nicht mit

  • Beschäftigte in Elternzeit oder in einem anderen ruhenden Arbeitsverhältnis
  • Mitarbeitende externer Dienstleister, etwa Ihres IT-Dienstleisters oder Ihres Steuerberaters
  • Beschäftigte anderer Konzerngesellschaften, denn diese zählen bei ihrer eigenen Gesellschaft
  • Personen, die nur gelegentlich und ohne Zugang zu Ihren Systemen für Sie tätig werden

Diese Zählung dient allein der Preisberechnung. Ob Sie überhaupt einen Datenschutzbeauftragten benennen müssen, richtet sich nach Art. 37 DSGVO und § 38 BDSG. In Deutschland ist er unter anderem dann erforderlich, wenn in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Mehr dazu lesen Sie in meinem Beitrag Ist ein Datenschutzbeauftragter notwendig?

Wächst Ihr Unternehmen in eine höhere Stufe hinein, passen wir die Pauschale zum folgenden Vertragsjahr an. Das gilt umgekehrt genauso.

Vertragslaufzeit und Vertragsmuster

Der Vertrag für die Benennung als externer Datenschutzbeauftragter hat immer eine Laufzeit von einem Jahr. Er verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht 3 Monate vor Ablauf des jeweiligen Jahres gekündigt wird.

Die genaue Ausgestaltung des Dienstvertrages können Sie hier vorab als PDF-Datei herunterladen. Das Muster zeigt die Pauschale der ersten Stufe. Für größere Unternehmen und Konzerne passe ich die Vergütungsregelung im Vertrag entsprechend an.

Vertragsmuster externer Datenschutzbeauftragter (PDF)

Welche Leistungen sind in der Jahrespauschale enthalten und welche nicht?

Mit der Jahrespauschale sichern Sie sich die laufende Betreuung im Datenschutz. Wichtig ist die klare Abgrenzung.

In der Pauschale enthalten

Diese Leistungen sind durch die Pauschale abgedeckt und können von Ihnen laufend in Anspruch genommen werden.

  • Beantwortung von Datenschutzfragen im Tagesgeschäft. Laufende telefonische und schriftliche Beratung zu datenschutzrechtlichen Fragen rund um Ihre Prozesse, Tools, Marketingmaßnahmen, Verträge etc. Also die typische Alltagsberatung, wenn Sie oder Ihre Mitarbeitenden wissen wollen, ob Sie etwas so machen dürfen oder wie Sie es DSGVO-konform umsetzen.
  • Funktion als externer Datenschutzbeauftragter. Offizielle Benennung gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde und Eintragung als Ihr externer Datenschutzbeauftragter.
  • Unterstützung bei der grundlegenden Dokumentation. Beratung und Begleitung beim Aufbau und der Aktualisierung der notwendigen Basisdokumente (z.B. Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, Auftragsverarbeitungsverträge, Datenschutzhinweise), soweit dies im Rahmen der laufenden Beratung möglich ist. Wir erstellen die Dokumente nicht, aber wir unterstützen Sie dabei.
  • Überwachung der Einhaltung der Datenschutzvorgaben. Laufende Kontrolle auf Basis Ihrer Informationen, ob Prozesse und Maßnahmen datenschutzkonform sind, sowie Hinweise auf Anpassungsbedarf. Wenn also bei Ihnen Prozesse oder Maßnahmen starten, sollten Sie uns um Rat fragen.
  • Ansprechpartner nach außen (Grundfunktionen). Funktion als erste Anlaufstelle für die Aufsichtsbehörde und Betroffene in Routinefällen sowie Erstellung des jährlichen Datenschutzberichts zur Erfüllung der Rechenschaftspflicht.

Kurz gesagt. Alle typischen Fragen und Abstimmungen rund um Ihren Datenschutzalltag sind mit der Pauschale abgegolten.

Kommunikation mit der Aufsichtsbehörde

Die grundlegende Kommunikation mit der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde ist in der Jahrespauschale vollständig abgedeckt. Tätigkeiten, die darüber hinausgehen und einen erhöhten anwaltlichen Aufwand erfordern, sind nicht enthalten.

In der Pauschale enthalten

  • die Anzeige der Benennung als externer Datenschutzbeauftragter
  • die Funktion als formelle Anlaufstelle der Behörde
  • die Beantwortung von Rückfragen der Behörde im Rahmen der üblichen DSB-Tätigkeit
  • kurze Abstimmungen zu Standardthemen oder formalen Nachweisen

Gesondert berechnet

  • die Abgabe von schriftlichen oder mündlichen Stellungnahmen im Rahmen von Prüf- oder Kontrollverfahren
  • die Begleitung und Vertretung bei behördlichen Anhörungen, Ermittlungen oder Verfahren
  • umfangreiche Korrespondenz im Zusammenhang mit Beschwerden betroffener Personen oder Dritter

Ab dieser Schwelle erfolgt die Abrechnung nach Zeitaufwand zu einem ermäßigten Stundensatz von 250 € netto. Damit ist für Sie klar abgrenzbar. Routinekontakte sind in der Pauschale enthalten, förmliche Verfahren oder komplexe Auseinandersetzungen mit der Behörde werden gesondert berechnet.

Zusätzlich abrufbare Leistungen

Fair Use bei der laufenden Beratung

Die Pauschale deckt Ihre Alltagsberatung ab, ohne dass Sie jede Frage vorher auf die Goldwaage legen müssen. Ich erfasse dafür keine Stunden und rechne die Alltagsberatung auch nicht nachträglich ab. Eine Pauschale ist aber immer eine Mischkalkulation. Sie funktioniert nur, solange sich der Beratungsbedarf im üblichen Rahmen bewegt.

Alltagsberatung sind Fragen, die sich in einem kurzen Telefonat oder einer kurzen E-Mail beantworten lassen, ohne dass umfangreiche Unterlagen geprüft werden müssen. Typisch sind etwa die Fragen „Dürfen wir dieses Tool einsetzen?“ oder „Brauchen wir dafür eine Einwilligung?“. Die Prüfung von Verträgen, die Begleitung von Projekten und die Erstellung von Dokumenten gehören nicht dazu. Sie werden als Zusatzleistung gesondert vereinbart.

In der Praxis sehe ich gerade bei größeren Unternehmen, dass der Datenschutzbeauftragte schleichend zur ausgelagerten Rechtsabteilung wird. Das wäre gegenüber allen anderen Mandanten nicht fair. Auf Dauer würde es die Pauschale für alle verteuern.

Geht der Beratungsbedarf eines Unternehmens dauerhaft deutlich über das hinaus, was für seine Größe üblich ist, spreche ich das offen an. Gemeinsam vereinbaren wir dann eine angepasste Pauschale ab dem folgenden Vertragsjahr. Rückwirkend wird nichts berechnet. Im laufenden Jahr bleibt es bei dem, was vereinbart ist.

Datenschutz als Chance für Ihr Unternehmen

Datenschutz ist mehr als eine gesetzliche Pflicht. Mit einem starken Datenschutzkonzept schaffen Sie Vertrauen bei Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden. Ich begleite Sie auf dem Weg zur DSGVO-Compliance.

Jetzt Angebot anfragen

Warten Sie nicht, bis die Datenschutzbehörde an Ihre Tür klopft. Als externer Datenschutzbeauftragter und Rechtsanwalt stehe ich Ihnen in ganz Deutschland zur Seite. Über das folgende Formular erhalten Sie ein Angebot. Bitte geben Sie dabei die Zahl Ihrer Beschäftigten an, so wie oben erläutert.

Sie fragen für mehrere Gesellschaften einer Gruppe an? Dann nutzen Sie bitte das Formular auf der Seite zum Konzerndatenschutzbeauftragten.

    Ihre eingegebenen Daten werden nur genutzt um Ihre Anfrage zu bearbeiten. Weitere Hinweise zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.